Den Rucksack packen – Vorbereitung auf „Green Detox“

Wie jeder Pilgerweg oder jedes andere Projekt, braucht so eine Fastenkur selbstverständlich auch eine gute Vorbereitung. Beim Fasten ist es niemals ratsam, gleich von einem Extrem ins andere zu fallen und sich von heute auf morgen von allem zu verabschieden, was einem lieb und teuer ist: Kaffee, Milch, Zucker, Fast Food, Alkohol – all das steht in den nächsten vierzig Tagen nicht auf dem Programm. Dafür jede Menge grünes Gemüse, grüne Kräuter, grüne Hülsenfrüchte und auch ein bisschen grünes Obst. Früchte enthalten ja bekanntlich viel Fruchtzucker, weshalb ich davon nicht ganz so viel esse und sie auch gerne mal mit ein paar grünen Salatblättern mische.

In den vergangenen Tagen habe ich ein paar der oben genannten Genussmittel ausgeschlichen. Meinen letzten Cappuccino hatte ich aber gestern Abend. Den wegzulassen fällt mir extrem schwer. Ich weiß allerdings von früheren Detox-Maßnahmen, dass mein ganzes Körpersystem schon binnen weniger Tage mit großen Energieschüben auf so eine Kur reagiert, so dass ich in spätestens drei Tagen den Kaffee fürs Erste sicher nicht mehr vermisse.

Der Vorteil von „Green Detox“ ist, dass ich im Grunde essen kann, was ich will, vorausgesetzt es ist grün. Und da gibt es ja, wie wie schon zuvor erwähnt, eine ganze Menge. Da grüne Lebensmittel natürlicherweise viele Ballaststoffe enthalten, hat man ja eigentlich niemals Hunger. Ganz abgesehen davon, dass das Grün den Darm ganz ordentlich aufräumt.

Zur Vorbereitung auf das Loslassen von Toxinen habe ich gestern Abend vor dem Schlafengehen einen Esslöffel Flohsamenschalen mit ganz viel Wasser zu mir genommen und dazu auch einen Esslöffel Heilerde. Die Erde bindet Toxine, die Flohsamen sorgen für eine gute Darmperistaltik. Ganz wichtig dazu: Viel trinken, am besten natürlich Wasser. Um meinen Körper darüber hinaus im Loslassen von Giftstoffen zu unterstützen, werde ich heute Abend außerdem auch noch ein basisches Fußbad nehmen. Dafür benutze ich kein teures Basenpulver, sondern ganz einfach einen Esslöffel Kaiser-Natron, das es für wenig Geld in jedem Drogeriemarkt gibt.

Und was braucht es noch? – Natürlich: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Wenn der Körper so richtig ins Schwitzen kommt, lässt er auch vieles raus, was unser System nicht mehr braucht. Yoga am Morgen, eine Runde Joggen oder auch ein Spaziergang. Alles, was unsere Durchblutung und die Atmung fördert, unterstützt die Ausleitung. Trockenbürsten ist auch eine gute Maßnahme, um die Durchblutung unseres größten Ausscheidungsorgans zu fördern. Meine Yoga-Praxis wird sich in der kommenden Woche vor allem auf die Unterstützung der Leber konzentrieren.

Es gibt noch eine ganze Menge, was man machen kann. Doch für heute hab ich vorgenommen: Ein Schritt nach dem anderen. Ich mache mir keinen Stress. Eine bis zwei der oben genannten Maßnahmen soll mir fürs Erste reichen. Ein Camino geht sich auch nicht am ersten Tag. Der ergibt sich aus jedem einzelnen Schritt.

In den nächsten Tagen möchte ich hier eine Yoga-Reihe zur Unterstützung der Leber hochladen. Sehen wir uns wieder? – Bis dahin: Alles Gute und bleibt gesund!

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